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OpenAI DevDay 2026: Alle Ankündigungen im Überblick

OpenAI hat beim DevDay 2026 mehr als 20 Neuerungen rund um ChatGPT, Codex, Modelle, Plugins und Teamarbeit vorgestellt. Hier bekommst du den kompakten Überblick – einschließlich Verfügbarkeit und der Punkte, die für deinen Arbeitsalltag besonders interessant sind.

Vom Chatbot zum aktiven Assistenten

Der rote Faden des DevDay 2026 ist die sogenannte aktive Intelligenz: KI soll nicht nur auf eine Frage antworten, sondern Aufgaben über längere Zeit verfolgen, mit verbundenen Werkzeugen arbeiten und Ergebnisse zur Prüfung vorlegen.

  • dots: Diese dauerhaft aktiven Agenten basieren auf GPT‑6 Astra, besitzen einen eigenen Cloud-Computer und können verbundene Apps nutzen. Du legst Ziel, Grenzen und Freigaben fest. Der Rollout läuft in geeigneten Märkten für Pro und Business Premium; Enterprise, Edu und Healthcare starten als vom Admin aktivierbare Beta.

  • GPT‑6.1 Sol: Das neue Modell soll bei Programmierung, Computerbedienung und beruflichen Aufgaben fast an Astra heranreichen. In der API kostet es laut OpenAI ein Fünftel der regulären Astra-Preise für Ein- und Ausgabe-Token und ist außerdem in Plus, Pro, Business, Enterprise und Edu für ChatGPT Work und Codex verfügbar – noch nicht im normalen Chat.

  • Ultrafast: Die Premium-Geschwindigkeitsstufe beschleunigt die Token-Ausgabe von Astra laut OpenAI in Codex auf bis zu 300 Token pro Sekunde und in der API auf bis zu das Sechsfache. Sie ist in der API sowie in Pro 500 und berechtigten Enterprise-Tarifen verfügbar; GPT‑6.1 Sol Ultrafast wurde angekündigt.

  • Private Intelligence: Für Unternehmen verbindet OpenAI keine Datenaufbewahrung, eine private nachgelagerte Sicherheitsprüfung und eine Vorschau auf vertrauliche Modellausführung. Einige Bestandteile befinden sich noch in der Vorschau.

Illustration eines zentralen Ziels mit verbundenen Aufgaben, Kalender und Cloud-Computer

Illustration: Ewando.

Codex, API und Sicherheit

Für Entwicklungsteams wird Codex stärker zu einer durchgängigen Arbeitsumgebung – vom ersten Auftrag bis zur Prüfung und Absicherung des Codes.

  • Codex in der Cloud: Aufgaben lassen sich am Computer, per Fernzugriff vom Smartphone oder vollständig in der Cloud bearbeiten. Wiederverwendbare Umgebungen teilen Einstellungen und Berechtigungen. Verfügbar ist das für Plus, Pro, Business, Healthcare, Education und Enterprise.

  • Codex CLI: Neu sind Sprachsteuerung, die Ansicht /agents für parallele Agenten, bessere Sitzungsfortsetzung und integrierte Git-Worktrees.

  • Code Review: Die Desktop-App erhält eine Oberfläche für Zusammenfassungen, detaillierte Diffs und automatische Vorprüfungen. GitHub-Pull-Requests werden unterstützt; GitLab-Merge-Requests befinden sich noch in der Vorschau.

  • Codex Security Cloud: Ganze GitHub-Repositories können einmalig oder nach Zeitplan auf Schwachstellen geprüft werden. Untersuchung, Deduplizierung und Korrekturvorschläge laufen in der Cloud.

  • Decisions API: Luna wird auf einen eigenen Fragenkatalog mit vorgegebenen Antworten ausgerichtet, um Inhalte zu klassifizieren, Anfragen weiterzuleiten oder Agentenschritte auszuwählen. Zum DevDay startete eine begrenzte Vorschau.

  • Computerbedienung in der Agents API: Die öffentliche Beta des verwalteten Codex-Unterbaus unterstützt nun Computerbedienung sowie mehrere Agenten, Werkzeugsuche, Tool-Aufrufe und Kontextverdichtung.

  • Amazon Bedrock Managed Agents: AWS ergänzt die Agents API um eigene Integrationen und Ausführung auf Ressourcen unter Kontrolle des Unternehmens.

Illustration von Terminal, Cloud, Code-Prüfung und Sicherheitsschild

Illustration: Ewando.

Plugins werden zu richtigen Anwendungen

  • Plugin-Erweiterungen: Plugins können einen Platz in der Seitenleiste, einen interaktiven Arbeitsbereich neben dem Chat und eigene Dateiansichten erhalten.

  • Erstellung und Verzeichnis: Plugin Creator unterstützt den Aufbau; ein überarbeiteter Einreichungsprozess und bessere Empfehlungen sollen Veröffentlichung und Auffindbarkeit vereinfachen.

  • Sites mit Plugins: Mit Sites erstellte Anwendungen können verbundene Plugins und die jeweiligen Zugriffsrechte der Teammitglieder verwenden. Das ist für Business, Enterprise, Healthcare und Education vorgesehen.

  • MCP Events: Plugins können auf Ereignisse in verbundenen Apps reagieren – etwa auf eine neue Aufgabe im Projektboard – und dadurch Automatisierungen auslösen.

ChatGPT wird zum gemeinsamen Arbeitsraum

  • ChatGPT Space: Teams erhalten einen gemeinsamen Bereich für Ziele, Gespräche und Arbeitsergebnisse. Verfügbar ist er für Pro, Business und Enterprise im Web und in der Desktop-App; auf Mobilgeräten sind zunächst vor allem Lesen und Teilen möglich.

  • Living Pages: Dokumente, Projektpläne, Berichte und Dashboards lassen sich gemeinsam bearbeiten und automatisch aus verbundenen Datenquellen aktualisieren.

  • Gemeinsame Präsentationen: Ein Editor für Folien mit Diagrammen, Formen und Bildern wurde für die kommenden Wochen angekündigt. Der Export nach PowerPoint und Google Slides soll die Formatierung erhalten.

  • Teams und Aufgaben: Inhalte können in Business und Enterprise teamweit geteilt und wiederkehrende Arbeiten nach Zeitplan oder durch Ereignisse ausgelöst werden.

  • @ChatGPT in Slack und Teams: ChatGPT kann nach Einrichtung durch die Administration in Kanälen, Threads und Direktnachrichten erwähnt werden, dort Kontext aufnehmen und freigegebene Werkzeuge verwenden.

  • Meetings-Plugin: Die Beta für Pro und Business zeichnet auf dem Mac Besprechungen als Audio auf, legt Notizen in ChatGPT Space ab und fasst Entscheidungen sowie nächste Schritte zusammen. Weitere Plattformen und Enterprise sollen folgen.

Illustration eines gemeinsamen Arbeitsraums mit Dokumenten, Präsentationen, Plugins und Aufgaben

Illustration: Ewando.

Teilen, anmelden und mehr Leistung buchen

  • Teilbare Profile: Nutzer können bis zu zwölf ausgewählte Sites und Plugins präsentieren; Enterprise, Edu und Healthcare sollen später folgen. Geteilte Skills bleiben auf den Workspace beschränkt.

  • Mit ChatGPT anmelden: Ein ChatGPT-Konto kann bei teilnehmenden Diensten als Anmeldung dienen. Chats und Erinnerungen werden dabei laut OpenAI nicht weitergegeben; zusätzliche Zugriffe brauchen eine eigene Freigabe. Go-, Plus- und Pro-Nutzer können ihren Tarif außerdem in unterstützten Partner-Tools verwenden, wobei die Nutzung gegen das eigene Kontingent zählt.

  • Pro 500: Für 500 US-Dollar pro Monat bietet OpenAI eine neue Pro-Stufe mit den höchsten Nutzungslimits und exklusivem Astra-Ultrafast-Zugang in ChatGPT Work und Codex.

  • OpenAI Marketplace: Berechtigte Unternehmenskunden können einen Teil ihres vereinbarten OpenAI-Abnahmevolumens für genehmigte Partnersoftware einsetzen. Die Beta startet mit 32 Partnerunternehmen.

Was davon ist für dich besonders relevant?

Für Einzelpersonen stechen GPT‑6.1 Sol, Codex Cloud und ChatGPT Space heraus. Teams profitieren vor allem von gemeinsamen Seiten, Präsentationen, Aufgaben und der Einbindung in Slack oder Microsoft Teams. dots und ereignisgesteuerte Plugins zeigen zugleich, wohin die Reise geht: KI arbeitet zunehmend im Hintergrund. Deshalb werden klare Berechtigungen, Freigaben und menschliche Kontrolle wichtiger – gerade bei E-Mails, Dateien, Kundendaten oder Änderungen an produktiven Systemen.

Viele Funktionen sind bereits verfügbar, andere starten als Beta, begrenzte Vorschau oder nur in bestimmten Tarifen, Regionen und Anwendungen. Prüfe deshalb vor der Planung immer die aktuelle Produktseite. In den Ewando-Kursen lernst du, solche Neuerungen praktisch einzuordnen und KI-Werkzeuge kontrolliert in deinen Arbeitsalltag zu integrieren.

Quellen

Stand: Oktober 2026. Ohne Gewähr.

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